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Verflixter Tag
Die Gemeinde Tiers verpachtet ihr Stromnetz, um Geld zu sparen. Geht dabei alles mit rechten Dingen zu?
Leitung in der Erde: In Tiers geht es auch um die Frage, ob der Durchgang von Stromleitungen durch private Gründe ohne Dienstbarkeit und ohne Vertrag rechtens ist.

Foto: Alexander Alber

Strom zu verteilen, ist kein gutes Geschäft. Zumindest in Tiers. Zu diesem Schluss kommt die Bozner Revisionsgesellschaft Revi & Partners in einer eigens durchgeführten Analyse. Die Gemeinde, steht darin zu lesen, habe in den vergangenen Jahren stets Verluste mit der Stromverteilung eingefahren: 2019 betrug das Minus 80.000 Euro, 2020 -79.000 Euro und 2021 gar -126.000 Euro.

Strom zu produzieren und zu verkaufen sei eine Sache, ihn über ein Stromnetz zu verteilen eine andere. Die Leitungen müssen gewartet werden, dafür brauche es Personal, das zu jeder Tages- und Nachtzeit das...

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