Es ist nur ein kurzes Stelldichein, aber es verrät eigentlich schon alles über Sven Knoll und die Politik. An einem der Oktober-Sitzungstage des Südtiroler Landtages ergreift Knoll im Plenum das Wort. Er tut das wie immer ruhig und sachlich, entschuldigt sich bei der SVP-Kollegin, dass er nicht sofort zu ihrem Antrag Stellung nehme, aber er müsse erst etwas loswerden: seine „Empörung“ über die Wahl von Ignazio La Russa zum neuen Präsidenten des italienischen Senats und damit zur Nummer zwei im Staat.
La Russa, sagt Knoll, sei ein „Ultrafaschist“ und „Südtirol-Hasser“, der während...
