(ml) Der Brief aus Brüssel kam im Juni über den Umweg Rom nach Bozen. So wie anderen Regionen Italiens wurden darin in Sachen Natura-2000-Gebiete auch Südtirol die Ohren langgezogen. Die gemäß der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU ausgewiesenen Schutzgebiete seien unzureichend geschützt, es bedürfe detaillierter Managementpläne für jedes einzelne der ausgewiesenen Gebiete, heißt es darin.
Die Südtiroler Landesregierung hat bislang nur zehn allgemeine Umsetzungsziele definiert – ohne spezifische Ziele und ohne ihre Umsetzung für jedes einzelne der 44 Natura-2000-Gebiete zu...