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„Wir sind stuff“
Reinhard Klapfer ist Software-Entwickler und lebt in San Francisco. Auch er leidet unter der Pandemie. Nun dringt auch noch der Qualm ausufernder Waldbrände in sein Leben.
Weiße Distanzkreise auf dem Rasen im Dolores-Park in San Francisco: Sie sorgen dafür, dass der Abstand zwischen den Menschen eingehalten wird (Die Aufnahme stammt vom Mai diesen Jahres).

Foto: Josh Edelson/AFP

Im November 1918 waren die Einwohner von San Francisco tief erleichtert. Die Spanische Grippe hatte die Stadt weitgehend verschont, die Menschen zogen die Masken wieder ab und strömten in Restaurants, Clubs und zu öffentlichen Veranstaltungen. Die Stadt war bei der ersten Welle noch glimpflich davongekommen, auch weil man frühzeitig Schulen und Theater geschlossen und Tanzveranstaltungen verboten hatte.

Schon damals wurde mit der Maskenpflicht gehadert. In San Francisco formierten sich rund 2.000 Bürger zur „Anti-Masken-Liga“ – Hunderte Maskenmuffel wurden ins Gefängnis gesteckt....

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