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„Ich will den Körper schreien hören“
Veronika Riz überlässt auf der Bühne nichts dem Zufall, seit vier Jahren denkt sie über „Trequanda“ nach. Nächste Woche wird uraufgeführt.
Andrej Werth | 21. Okt 2020 | ff 43/2020
Einen schnellen Blick muss man als Choreografin haben, sagt Veronika Riz. Ihre Tänzer feilen an Bewegung und Ausdruck. Immer und immer wieder.

Foto: Alexander Alber

Veronika Riz ist angespannt. Trotz vieler Jahre Erfahrung, die Uraufführung ihres neuen Stücks „Trequanda“ fordert sie. Kurz vor dem Gespräch im Café Grieserhof ordnet sie sich die Haare, bleibt im Inneren aber überdreht. Man kennt Veronika Riz nicht anders – immer schnell, immer unruhig. Bei den Proben in ihrer Tanzschule ändert sich die Haltung. Riz ist äußerst fokussiert und konzentriert. „More Speed“, fordert sie jetzt von ihren sechs Tänzern, „more speed!“.

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