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Das andere Bild
Markus Larcher | 24. Okt 2018 | ff 43/2018
Wichte im Jelinek-Stück im Meraner Altstadttheater: Magdalena Schwellensattl, Johanna Porcheddu und Sabine Ladurner.

Foto: Andreas Marini

(ml) Die Jogging-Frauen laufen auf dem Waldspielplatz ein, als gäbe es kein Morgen und als hieße die Devise einzig und allein: Leistung zeigen. Womit man schon bei einem Kernthema dieses Stückes der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek wäre.

„Prinzessinnendramen“, die drei Märchen, in denen die Autorin vor allem die Macht der Geschlechterklischees thematisiert, bringen die Erwartungshaltungen einer männlich dominierten Gesellschaft auf den Punkt: Frau muss fit und knackig sein, immer jung und schön. Ein Bild, dem es zu entsprechen gilt.

Jelinek ist bekanntermaßen keine leichte...

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