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„Weniger Ego“ bitte!
SVP-Chef Philipp Achammer über Probleme und Perspektiven seiner Partei, sein angeblich gestörtes Verhältnis zum Landeshauptmann und warum er nie zufrieden ist.
Philipp Achammer ist seit fünf Jahren SVP-Obmann: „Ich bin wahrscheinlich gelassener geworden.“

Foto: Alexander Alber

ff: Herr Achammer, lassen Sie uns über Gefühle in der Politik reden. Was meinen Sie: Wird die Macht der Emotionen unterschätzt?

Philipp Achammer:Manchmal vielleicht. Man neigt oft zu einer gewissen Betriebsblindheit, ist mit unzähligen faktischen Dingen beschäftigt und übersieht, dass sich die Menschen für völlig andere Dinge interessieren. Sehr häufig jene, die in irgendeiner Weise Emotionen auslösen.

Können Sie konkreter werden?

Weltweit spielen gewisse Parteien und Politiker mit den Emotionen der Bürger, meist mit...

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