Flanedo scomparsa“. Bürgermeister Daniel Grüner schmeckte der Kaffee nicht mehr, als er den Titel in einer großen italienischen Tageszeitung las. Da stand etwas von „ethnischer Säuberung“, „Herrenmenschen“ und „Saufbrüdern“, nur weil jemand anscheinend den italienischen Namen auf dem Flaneider Ortsschild nicht gefunden hatte. Zugegeben, er war nicht leicht zu finden. Bei der Reinigung des Schildes wurde er immer vergessen, und er wurde auch vom Willkommensschild des Tourismusvereins kurz davor verdeckt, das nur „Flaneid“ anführte. Auch im täglichen Sprachgebrauch kam der andere Namen so...
Historisch durchwachsene Namen
Auch Flaneid wurde vom Ortsnamensstreit erfasst. Man fand aber eine Lösung, weil Menschen wichtiger sind als Orte.