Die „Fußball Club Südtirol GmbH“ (dritte italienische Liga) wird doch tatsächlich von uns Steuerzahlern mit großzügigen Beiträgen unterstützt. Ich will die Leistungen des FCS nicht unterbewerten, aber solche Meldungen stören mich gewaltig. Dass Sport viel Geld kostet, ist mir klar, aber Profisport sollte sich selbst erhalten. Ich dachte bisher, Profivereine finanzieren sich über Sponsorengelder, Eintritte und ähnliches. Mag sein, der FCS fungiert auch als Werbeträger für unser Land, aber rechtfertigt das solch hohe Ausgaben?
Diese Gelder wären für familienfreundliche und gemeinnützige Projekte besser investiert. Es gibt viele Bereiche, wo es immer wieder heißt, es fehlt das Geld. Vielleicht machen sich die Politiker einmal Gedanken, ob es wirklich notwendig ist, einen Verein zu unterstützen, der (noch) in der dritten Liga spielt.
Norbert Kofler, Prad
