Es ist der Montagmorgen nach der Wahl, als ein Webserver irgendwo tief in der CSU-Parteizentrale leise klingelt. Error, Error, es ist schon wieder was passiert. An schlechte Nachrichten haben sich die Wähler dieser Partei längst gewöhnt, an Hiobsbotschaften sowieso – aber Fehlermeldungen? Fehlermeldungen sind neu. Und doch steht es da, blau auf weiß, klar und unmissverständlich formuliert: „Service Temporarily Unavailable“, ein digitales Schulterzucken.
Auch wenn die Mehrheit der christlich-sozialen Wähler wenig anfangen kann mit solchem IT-Geschwurbel, versteht sie doch die...
