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Partito Desolato
Der Partito Democratico könnte das italienischsprachige Südtirol würdig vertreten. Stattdessen nennen ihn selbst seine Mitglieder einen „Trümmerhaufen“. Was ist da los?
Anton Rainer | 18. Okt 2017 | ff 42/2017
Galgenhumor oder Freude über den Konkurrenten? Uwe Staffler (rechts) tritt als erfahrener Außenseiter gegen den jungen Insider Alessandro Huber (links) an. Gewählt wird am 12. November, abgerechnet bereits jetzt. Was kann diese Partei noch leisten?

Foto: Ludwig Thalheimer

Zum Geburtstag gibt es beim Partito Democratico weder Kuchen noch Sekt, es gibt: Spielzeug. Handwerkszeug in einem kleinen Köfferchen verteilte die scheidende Landessekretärin Liliana di Fede, als sie den offiziellen Neustart Anfang vergangener Woche vor den Medien ausbreitete. Hammer und Nagel für eine reparaturbedürftige Partei, für den Baumeister, der sich der Ruine annimmt.
In diesen Tagen feiert der Partito Democratico sein zehnjähriges Gründungsjubiläum. Die Bilanz über die bisherige politische Arbeit aber unterscheidet sich selbst bei eingefleischten Parteigängern häufig nur im...

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