Zum Hauptinhalt
Vom Mangel und der Fülle
Helga Pedrotti war vieles in ihrem Leben, Geschäftsführerin, Altersheimdirektorin, Tangolehrerin: Heute ist sie Weinbäuerin im Piemont. Ein Gespräch über Veränderungen und den Wert des Lebens.
Bis vor sechs Jahren hatte Helga Pedrotti wenig mit der Weinwelt zu tun. Heute führen ihr Mann und sie ein Weingut im Piemont. „Ich bin ein vielseitiger und neugieriger Mensch“, sagt sie. „Und ich lerne leicht.“ Mittlerweile ist die 56-Jährige auch ausgebildete Sommelière.

Foto: Aschbacher

Vor sechs Jahren hat Helga Pedrotti Südtirol den Rücken gekehrt. Sie war damals Direktorin des Altersheims in Leifers, 51 Jahre alt und mit ihrem Mann Josef, ein gebürtiger Österreicher, gerne auf Reisen. Sie wusste aber immer, dass sie ab 50 noch einmal etwas Neues wagen möchte, etwas Eigenständiges. Josef ist seit jeher Weininteressierter und -liebhaber, er ließ sich zum Winzer und Önologen ausbilden, arbeitete auf mehreren Weingütern mit. Nach seiner Pensionierung fassten die beiden den Entschluss: Wir wagen jetzt einen Neuanfang, rund
400 Kilometer weiter weg.

Es...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?