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Max statt Mohammed
Eine Studie der Eurac scheucht die Handwerker auf. Es geht um die Diskriminierung von Lehrlingen mit Migrationshintergrund. Bildet die Studie wirklich die Realität ab?
Georg Mair | 9. Okt 2024 | ff 41/2024
In einer Studie der Eurac geben 25 Prozent der befragten Lehrlinge mit Migrationshintergrund an, sie seien diskriminiert worden: Spötteln wegen des Namens, Ausschluss wegen mangelnder Sprachkenntnisse, Witze über die Herkunft.

Foto: freepik

Von einer Ausländerin lasse ich mir nicht die Haare angreifen“, sagte die Frau, stand auf und verließ den Friseur-salon. Die „Ausländerin“ war eine junge Frau mit Migrationshintergrund, ein Lehrling. Ihr Erlebnis war der Anstoß für eine Studie der Europäischen Akademie (Eurac) im Auftrag der Gewerkschaft AGB/CGIL über „Lehrlinge, Diskriminierung und Alltagsrassismus in Südtirol“.

Die Autorinnen der Studie sind Johanna Mitterhofer und Ksenia Obukhova. Mitterhofer hat Erfahrung mit dem Thema Migration, sie beschäftigt sich schon länger damit. In ihrer vorherigen Studie ging es darum,...

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