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Eine Zweiklassengesellschaft
Der Fall Goetheschule gerät zur politischen Schlammschlacht: wie SVP, Athesia, Opposition und Landesregierung die Debatte über Bildung beherrschen.
Der italienische Schullandesrat Marco Galateo bei einer Pressekonferenz am Montag. Er sagt: Kinder an den italienischen Schulen sollten besser Deutsch lernen, um zu verhindern, dass Eltern sie in die deutsche Schule einschreiben.

Foto: Alexander Alber

54 Buben und Mädchen waren für die erste Klasse in der Bozner Goetheschule angemeldet. 23 davon besuchen die Klasse mit Reformpädagogik, fast alle sind deutschsprachig. Übrig bleiben nach der Berechnung der Direktorin
10 deutsch- und 25 italienischsprachige Kinder beziehungsweise Kinder mit Migrationsgeschichte. Direktorin Christina Holzer entschied, eine Klasse aus Kindern zu bilden, die Bedarf an Sprachförderung haben. In der anderen Klasse sind ungefähr gleich viele deutschsprachige Kinder wie Kinder, die nicht ganz so gut Deutsch sprechen.

Das war die...

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