Wandere dorthin“, steht auf einem Eishof-Bierdeckel, „wo das Wifi schlecht ist.“ Ein schönes, stimmiges Motto auf 2.076 Höhenmetern – der nächste Umsetzer ist (noch) weit genug vom Berggasthof entfernt, sodass hier deutlich weniger gechattet, auf dem Smartphone herumgewischt wird als anderswo.
Der Eishof steht im zíntrigschten Talkessel des Pfossentales, vor ihm ragen Grafspitze, Hohe Weiße und Hohe Wilde auf. Die erste urkundliche Eintragung stammt aus dem Jahre 1290, als in den Ostalpen höchstgelegener, dauerhaft besiedelter Bauernhof diente er bis anno 1897, danach als Almhof....
