Sabine Giunta und Giulio Angelucci gehen auf das Haus in der Europaallee in Bozen zu. Und läuten. Und warten, dass jemand die Haustür aufmacht. Das ist der schwierigste Moment beim Wahlkampf von Tür zu Tür. Es ist ein Wohnhaus mit 16 Parteien, sechs Stockwerke hoch. Giunta und Angelucci laufen für die Grünen von Haus zu Haus. Es ist ein Stadtviertel, in dem viele Italiener und viele Migranten leben.
Letzter Stock des Hauses mit der Nummer 130, niemand öffnet. Nirgends geht die Tür auf, es gibt nur Gespräche durch die Tür. Im Haus daneben streckt sich eine Hand durch einen Spalt und...
