Vom Parkplatz in Ranui folgen wir Weg Nr. 33 in Richtung Osten und genießen den schönen Blick auf die Kirche St. Johann. Wenig später biegen wir links ab (Nr. 26A), queren den Villnößer Bach und wandern bergauf. Nach den Kantioler Höfen biegen wir links ab und bleiben auf Weg Nr. 26, bis wir auf Weg Nr. 27 stoßen. Hier rechts abbiegen und auf Höhe der hübschen St.-Magdalena-Kirche erneut rechts abbiegen (Nr. 27, „Kofelwiese“). Die Kirche mit den dahinter aufragenden Geislerspitzen ist ebenfalls ein beliebtes Fotomotiv. Über Almwiesen und lichten Wald wandern wir stetig bergauf (Nr. 27, „Kofelwiese“, „Lutherische Kirche“). Ein Blick über die Schulter belohnt uns mit einem wunderschönen Ausblick aufs Villnößtal. Ab der Gabelung (Richtung Kuglkofel) wird der Weg schmal und führt durch den Wald steil hinauf zur sogenannten Lutherischen Kirche. Diese entpuppt sich als ein großer Felsblock, auf einer Tafel kann man lesen, dass sich an dieser Stelle von 1531 bis 1533 die Wiedertäufer (Hutterer) zum heimlichen Gebet trafen. Wir wandern weiter, mal mehr, mal weniger steil bergauf, stellenweise führt der Weg leicht ausgesetzt am Hang entlang. An einer Gabelung biegen wir rechts ab (Nr. 32) und erreichen wenig später die Kofelwiese. Je nach Kondition brauchen wir bis hier 2 bis 2,5 Stunden. Wir genießen den herrlichen Ausblick aufs Tal und die umliegende Bergwelt.
Für den Abstieg folgen wir Weg Nr. 32 („Unterer Herrensteig“), der bald in den Wald hineinführt. An der nächsten Abzweigung biegen wir rechts ab (Nr. 26, „St. Magdalena“). Immer wieder zeigen sich die Geislerspitzen in ihrer ganzen Pracht. Der Weg Nr. 26 führt größtenteils durch den Wald, bietet aber auch schöne Ausblicke, unter anderem auf das St.-Johann-Kirchlein. Ein zweites Mal erreichen wir die Kantioler Höfe, biegen nun links ab und wandern die letzten Meter auf dem Hinweg zurück.
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