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Der Balkan im Bus
„Die guten Tage“ von Marko Dinic´ ist ein wütender Roman mit vielen Ausrufezeichen. Ein Gespräch über Krieg, Nationalismus und Serbien.
Andrej Werth | 9. Okt 2019 | ff 41/2019
„Hau ab, werde ein normaler Mensch, solange du kannst“, bestärkt die Großmutter den Erzähler. Als sie stirbt, fährt er mit dem Bus nach Serbien zurück.

Foto: Leonhard Pill/Zsolnay

Er hat es geschafft: Der Debütroman des serbischen Autors Marko Dinić „Die guten Tage“ wird von der Kritik gelobt, für Preise nominiert. Vor wenigen Wochen las Dinić, der in Wien lebt, beim Franz-Tumler-Literaturpreis in Laas. Die Juroren meinten: „Das ist ein notwendiger Roman.“

Laas ist nicht Dinićs einziger Südtirol-Bezug: Seit seiner Salzburger Studienzeit ist er mit einigen Südtirolern eng befreundet. Auch mit dem Autor dieser Zeilen. Das hier abgedruckte Gespräch wurde Ende April in Hall in Tirol geführt.

ff: Marko, du kommst gerade aus...

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