Vor den Wahlen mehr als sonst wird auf dem Gesundheitswesen herumgehackt. Bei „genauem Röntgen“ liegt das anscheinend ach so kranke System aber nicht auf der Intensivstation, sonst wären wohl lebenserhaltende Maßnahmen längst schon eingeleitet.
Am einen oder anderen Engpass, den es weltweit selbst in den besten öffentlichen Gesundheitsstrukturen gibt, wird seit geraumer Zeit herumgedoktert, Strukturen werden optimiert, Wartezeiten zu verkürzen versucht. Manchmal wären weniger Kritteleien und stattdessen mehr Konstruktivität angebracht, zumal der vorurteilsfreie Blick auf die Sanität zeigt, dass der „Stand der Dinge“ alles andere ist als der herbeigeredete „Missstand“.
Thomas Malfertheiner, Bozen
