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Aischylos für Zeitgenossen
Georg Mair | 10. Okt 2018 | ff 41/2018
Mit dem „Faust“, dem höchsten deutschen Theaterpreis ausgezeichnet: „Die Orestie“ eröffnet die Spielzeit des Kulturinstituts.

Foto: Nils Klinger

Theater – „Die Orestie“ beim Kulturinstitut: In der „Orestie“ – Version Johann Wehner/Staatstheater Kassel – gibt es am Ende eine kleine Hoffnung, die Spirale der Gewalt zu durchbrechen. Ein Gericht spricht Recht über Orestes, den Muttermörder: Freispruch. Das Urteil hält nur, wenn alle sich an die Regeln halten, wenn nicht Rache das Recht wieder aushebelt.

So gesehen ist die Inszenierung, mit der das Südtiroler Kulturinstitut die Spielzeit eröffnet, für uns Zeitgenossen eine Mahnung: Das Recht nicht in die eigenen Hände zu nehmen, sonst bricht mit dem Recht auch...

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