„Wildruhezonen“, „Wolfmanagement“ oder „Wildbeobachtungsstelle als wissenschaftliches Organ der Landesjagdbehörde“ sind Wortschöpfungen, die ein konkretes Problem zu verschleiern versuchen. Strategisch eingesetzt immer dann, wenn eine ethische Haltung das politische Kalkül auszuhebeln imstande wäre.
„Wild“ oder „wild“. Es ist nicht von vorne herein klar, wer damit gemeint sein soll: der Mensch oder das Tier.
Sicher aber ist: Flora und Fauna überlebt besser ohne uns, nicht aber umgekehrt.
Doris Oberperfler, Meran/Wien
