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Galileo trifft Jesus
Arnold Holzknecht und Michele Bernardi haben das Mussolini-Relief in Bozen entschärft. In der Galerie Ghetta in Gröden führen sie den Kunstbetrieb vor.
Georg Mair | 11. Okt 2017 | ff 41/2017
Arnold Holzknecht arbeitet mit Holz (im Bild), Michele Bernardi mit Eisen: In der Galerie Ghetta in Pontives treffen sie aufeinander, ergänzen sich und laden dazu ein, das Gedankengebäude hinter ihrer Arbeit zu erkunden.

Foto: Günter Richard Wett

Eines seiner Kunstwerke hat Arnold Holzknecht im Bach gefunden, Treibholz. Der Stamm, den das Wasser geformt hat, heißt in der Ausstellung in der Galerie Ghetta (Pontives/St. Ulrich) „Stand- und Spielbein“.
Holzknecht (57, er lebt in St. Ulrich) hat den Stamm auseinandergesägt, der eine Teil liegt leicht auf dem Boden auf, den anderen hat er auf ein Podest gelegt, leicht geknickt stehen die Teile voneinander ab. Das Selbstverständliche aufbrechen: Das ist das Grundprinzip seiner Arbeiten. Leichte Verschiebungen geben dem Material einen doppelten Boden, reißen uns aus der Routine,...

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