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Erfolg ohne Kern
Kernlose Tafeltrauben? Im Weinland Südtirol so gut wie unbekannt. Wie ein Rentner das zu ändern versucht.
Markus Larcher | 11. Okt 2017 | ff 41/2017
Maximilian Geier in seinem Weinberg in Acquaviva delle Fonti bei Bari (Apulien) bei seiner bislang 5. Ernte. „Ich habe das Obst im Blut.“

Foto: Archiv Maximilian Geier

Der weiße Bund ist riesig und füllt einen mittleren Einkaufs-Nylonsack. Selbst die Trauben sind groß, sie schmecken süßlicher als Tafeltrauben, wie man sie hierzulande kennt. „Solarelli“ nennt sich die Traube, eine Eigenmarke von Apofruit Italia, einer Erzeuger-Gemeinschaft in Apulien. Doch das Besondere an der für Südtiroler Verhältnisse überdimensionalen Traube ist ihr Inhalt, besser gesagt das, was sich nicht in ihr findet – Traubenkerne.
Geht es nach Maximilian Geier, dann sollen Tafeltrauben wie diese schon bald öfter auch in den Regalen der heimischen Supermärkte zu finden sein....

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