An apple a day … Das Sprichwort kennen wir alle, ganz gleich ob jung oder alt. Doch trifft es auch für den Apfelsaft zu? Sehr wohl, sofern der Apfelsaft naturbelassen getrunken wird. Zum einen sollten wir Direktsaft bevorzugen, also Saft, der weder gefroren noch konzentriert wurde und ohne Zusätze wie Wasser, Zucker oder andere Stoffe auskommt. Zum anderen sind naturtrübe Apfelsäfte zu wählen, denn der -unfiltrierte Direktsaft weist deutlich mehr gesundheitsfördernde Polyphenole auf als verarbeitete Apfelsäfte. Natürlich kostet qualitativ guter Apfelsaft nicht bloß einen Euro pro Liter so wie mitunter Apfelsaft aus Konzentrat. Qualität hat eben seinen
Preis.
In Südtirol gibt es im Übrigen für den Apfelsaft – so wie bei anderen Produkten auch – ein Qualitätssiegel, das bei Apfelsaft im Jahr 2005 eingeführt wurde. Genaueres ist im Internet unter „Qualitätsprodukte aus Südtirol“ nachzulesen.
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Kohl – Bergapfelsäfte
Wer in Südtirol Apfelsaft sagt, der muss an Kohl Apfelsäfte denken. Pardon, Bergapfelsäfte. Was Thomas Kohl am Obsthof Troidner in Unterinn schuf, ist Gold im Mund. Der Apfelsaft-Affineur hat sich sortenreinen Apfelsäften verschrieben. Dabei agiert er wie ein Winzer und setzt auf eine sortenreine Pressung. Ob Pinova, Elstar, Rubinette oder Bergapfelsaft mit Marille – alle Produkte stehen nicht nur in der Gunst der Konsumenten, sondern auch strenger Juroren bei Vergleichsverkostungen. Eines in Qualität und Extravaganz draufgesetzt hat Thomas Kohl mit seinen Grand Cru Bergapfelsäften Wintercalville und Ananasrenette, zwei Premiumsäfte voller Eleganz und Finesse, stilecht präsentiert in der Magnumflasche.
Hauptstraße 35, Unterinn
am Ritten; T. +39 0471 359442
kohl.bz.it
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Luggin Kandlwaalhof
Laas im Vinschgau ist einmal für seinen Marmor bekannt, vielleicht auch für seine Marillen, aber auch für einen Mann, Karl Luggin, der am Kandlwaalhof auf 900 Metern Meereshöhe seit jeher mit Leib und Seele bio lebt.
Hier tüftelt Luggin und stellt mit seiner Familie aus hofeigenem Obst und Gemüse spannende und einmalig gschmackige Köstlichkeiten her. Der weder geklärte noch filtrierte und somit naturbelassene Apfelsaft ist ein Aushängeschild des Betriebs.
Besonders auffallend und deutlich an der roten Farbe erkennbar ist der Weirouge Apfelsaft. Nebst Apfelsaft gibt es am Kandlwaalhof auch holzgereiften Essig (beispielsweise Himbeeressig) und aromatischen Senf zu kaufen.
Unterwaalweg 10, Laas
T. +39 0473 626627
luggin.net
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Weissenhof
Wenn einer Erfahrung mit der Produktion von Apfelsaft hat, dann ist es die Familie Kerschbaumer vom Weissenhof in Vilpian. Das Etschtal ist neben dem Vinschgau Apfelhochburg, und die Kerschbaumers setzen seit gut 30 Jahren auf naturtrübe Apfelsäfte ohne jeglichen Zusatz von Zucker, Aromastoffen oder Konservierungsmitteln. Am Hof werden seit 700 Jahren Äpfel angebaut, die Produktion von Apfelsäften nahm ihren Anfang 1984, aufgrund des Interesses der Nachbarn und der heimischen Gastronomie. Für den Apfelsaft werden nur handgepflückte Äpfel verwendet, kein Fallobst. Der Cuvée ist das Highlight im Sortiment, teilweise werden Fuji verarbeitet. Interessant auch die Mischungen der Äpfel mit schwarzen Johannis- und Erdbeeren.
Nalserstraße 8, Vilpian
T. +39 0471 678923
weissenhof.com
Drei weitere Tipps
• EvaBio, Latsch
• Widum Baumann, Jenesien
• Leni’s, Leifers
