Bozen, Kornplatz, vergangener Freitag. Verwundert, etwas verlegen, aber neugierig streift eine Frau mittleren Alters durch den Vorhang aus Plastikmüll, der das kleine Waaggässchen behängt. Nach ihr zwängt sich ein Mann missmutig dran vorbei. Eine andere Frau fotografiert, sie hat verstanden: Hier ist Kunst am Werk, die festgehalten werden will.
Ziel erreicht für Kuno Prey und Sarah Troi von der Uni Bozen, Fakultät für Design und Künste. Sie haben den Plastikvorhang konzipiert, die in Seile gebundenen Teile stammen von einem Jugendgefängnis bei Neapel, von den Insassen aus dem Meer...
