Am Wahltag sitzt Silvio Berlusoni mit seinen Leuten zu Tisch. Rundherum stehen Frauen und Männer, denen der Cavaliere seine Sicht der Dinge zu erklären versucht. „Unter all den Leadern der Parteien“, hört man ihn sagen, „hat nur einer jemals gearbeitet.“ Dieser habe außergewöhnliche Dinge vollbracht, in der Wirtschaft und im Fußballsport.
Es ist unschwer zu erraten, an wen Berlusconi dabei denkt: an sich selbst. Andere wie Matteo Renzi (Italia Viva) oder Enrico Letta (PD) seien Taugenichtse, die die Politik brauchten, um über die Runden zu kommen. Sogar seine Verbündeten Matteo...
