Wer unter Jugendstil einen verschwen-derischen Umgang mit Blattgold, einen Exzess von Zierraten und von teurem Dekor versteht, wird das anno 1898 an der Meraner Winterpromenade erbaute Hotel nicht zwangsläufig mit Wiener Prunkbauten aus jener Zeit in Verbindung bringen. Aber besonders die weich gekrümmten und bewegten Linien und Bögen im Parterre verweisen auf sanfte, „jugendliche“ Elemente jener Zeit: Die großen Fenster sollen das ganze Naturspektakel vor Ort, sollen die laute Passer unten, die steinerne Brücke daneben, die mäandernde Promenade ringsum in den gemütlichen Raum fluten...
Das Herz von Meran
Restaurant „Meteo“, Meran. Kleine, aufregende Speisekarte als kleine Weltreise im Gaumen.
