FILM – MISS MARX:
(gm) Eleonor Marx steht am Grab ihres Vaters Karl, gefasst und bereit, das Erbe des Revolutionärs (nun ja, Papier- und Geistesrevolutionärs) anzutreten) – London im Jahr 1883. Die italienische Filmemacherin Susanna Nichiarelli folgt Eleonor bis zu deren Suizid im Jahre 1898.
„Miss Marx“ (Filmclub Bozen) verbindet, in der Manier der 68er, das Politische mit dem Privaten. Man sieht also Miss Marx vor einer Mauer von honorigen Männern, wie sie für die Rechte der arbeitenden Klasse eintritt, man sieht sie daheim, umsorgt von einer Haushälterin, mit einem...
