So ein richtig schönes, endlos langes Konzil wie jenes von Trient (1545–1563) wäre auch heute noch ein traumhaft schönes Geschäft –, besonders für die Wirtsleute. Denn nach den aufreibenden Disputen über vermaledeite Reformatoren, hintertückische Luthrische und Allerlei-Protestanten brauchten die Herren Kardinäle, Bischöfe Theologen einen „svago“ am Abend und ordentlich Wein, einen fetten Braten und lustigere Gesellschaft.
Also schossen in der glücklichen Konzilsstadt Trient die Gastwirtschaften wie die Schwämme nach frühherbstlichem Regen aus dem Boden. So auch die Osteria a le...
