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Tinte gegen Tastatur
Smartphone, Tablet, Internet: digitale Revolution im Klassenzimmer. Titelgeschichte in ff 36/18
ff media | 3. Okt 2018 | ff 40/2018
Leserbriefe

Foto: ff-Media

Innerhalb der Diskussion über die digitale Wende in der Schule erwähnte der Artikel nur in einem halben Satz den Aspekt der Strahlenbelastung durch WLAN. Ist das der richtige Stellenwert für das Thema?

Nein! Kein noch so vermeintlich großer Vorteil aus pädagogischer Sicht darf sich gegen ein Menschenrecht – das Recht auf Gesundheit – durchsetzen. Genauso wenig darf man sich mit dem Argument der unsicheren Studienlage aus der Verantwortung stehlen. Solange die Studienlage unsicher ist, gilt das Vorsorgeprinzip. Man muss also beweisen, dass weder Gefahren noch auch nur ein Verdacht auf Gefahren besteht. Dies gelingt nicht einmal den unzähligen Studien, die von der Wirtschaftslobby finanziert wurden.

Wenn die nationalen Ärztekammern von Österreich, Zypern und Island das Verbot von WLAN an Schulen fordern, sollte das zu denken geben. Warum also nicht weiterhin die kabelgebundenen Lösungen bevorzugen?

Christa Tauber, Natz;
Margareth Peintner, Schabs