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Chaos statt Fußball
In der zweiten und dritten Liga des italienischen Profifußballs geht es drunter und drüber, weil Vereine die finanziellen Regeln brechen. Mittendrin der FC Südtirol.
„Der italienische Fußball braucht klare Regeln und eine Reform der Sportjustiz.“ Walter Baumgartner

Foto: Alexander Alber

Stefano Ranucci gehen die Rösser nicht so leicht durch. Der 55-jährige Römer tanzt auf vielen Hochzeiten: Er ist Manager, Präsident der privaten Università Niccolò Cusano und seit 2017 auch des Fußballclubs Ternana Calcio. Sein erstes Jahr an der Spitze der Rot-Grünen war nicht vom Glück geküsst: Die Mannschaft der umbrischen Stadt Terni stieg in die Serie C ab.

Aber Ranucci gab sich nicht geschlagen. Der Grund: Drei Serie-B-Mannschaften meldeten Konkurs an und erhielten keine Spielgenehmigung. Deshalb war er sicher, dass Ternana über den „ripescaggio“ doch noch in die...

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