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Bergindianer
Kurt Stauder war einer der wildesten Sportkletterpioniere im Lande. Heute stellt sich der Toblacher in den Dienst bergbegeisterter Menschen.
Kurt Stauder, 57, Bergsteiger: Er strahlt die abgeklärte Ruhe aus, wie es nur Menschen können, die schon viel erlebt haben.

Foto: Alexander Alber

Termine zu vereinbaren, war schon mal einfacher. Das jedenfalls geht einem durch den Kopf, als man wieder einmal die Telefonnummer von Kurt Stauder wählt. Der Mann ist nur schwer zu erreichen, sein Handy oftmals ausgeschaltet. Selbst wenn sich noch einmal durchwählen lässt und er sogar den Annruf entgegennimmt, ist es höchst unsicher, ob die Linie hält.

Der Mann ist Bergführer, und der Aufenthalt in luftigen Höhen bringt es mit sich, dass Telefonate entweder unerwünscht sind oder es keinen Empfang gibt. Als wir ihn Anfang des vergangenen Monats doch einmal erreichen, quert Kurt...

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