Von einer Preisrallye ist auf dem Erschbaumerhof nichts zu spüren. Hier, in Unterinn am Ritten, geht es eher beschaulich zu. Wie jeden Freitag rahmen die Bauersleute Martha und Sepp Lobis die Milch ihrer 15 Kühe ab und schlagen den Rahm anschließend zu Butter.
Die dicke, derzeit sehr gelbe Masse wird nun in kleine Formen gepresst. Die Kühe, erzählt Sepp Lobis, stehen von Mai bis Allerheiligen auf der Weide. Das Chlorophyll, also das Blattgrün des frischen Grases, gehe direkt in das Fett über. Das mache die Butter besonders gelb und schön streichfähig.
Tags darauf verkaufen Martha und...
Fette Beute
Butter ist so teuer wie selten zuvor. Während Bäcker, Konditoren und Konsumenten stöhnen, freuen sich die Bauern. Blick auf ein irres Geschäft.
