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Aus dem Bauch heraus
Kaltern, das reiche Dorf im Überetsch, weigert sich, Flüchtlinge aufzunehmen. Es ist eine Geschichte über Ängste, Verschwörungstheorien und eine gespaltene SVP.
Georg Mair | 4. Okt 2017 | ff 40/2017
Verträgt die Gemeinde Kaltern ein Flüchtlingszentrum – etwa hier auf dem Gelände des Busparkplatzes, der dem Land gehört?

Foto: Alexander Alber

Auf dem Platz, auf dem das Land in Kaltern vielleicht 28 Asylbewerber in Containern unterbringen wird, parken noch die Busse des öffentlichen Nahverkehrs. Wenn sie ihre Fahrt beginnen, steigt eine Staubwolke auf, an Bauten gibt es hier nur eine Baracke.
Der Gemeinderat von Kaltern will nicht, dass hier ein Aufnahmezentrum für Asylbewerber entsteht. Schuld daran ist ein junger Gemeinderat, Mathias Lobis von der Südtiroler Volkspartei. Er hat den Antrag in den Gemeinderat eingebracht, in dem ein Aufnahmezentrum in Kaltern abgelehnt wird.
Darf man das? Ist er deshalb ein Rassist? Kaltern...

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