Seit wann sind Teenager froh, wenn man ihnen etwas verbietet? Noch dazu im Sommer, im Urlaub, am Meer? Es ist erstaunlich, was Magdalena, Florian und David am Telefon erzählen. Es war August und grad Mittag im Feriendorf der Caritas in Caorle, als die Genannten (zwischen 14 und 15 Jahre alt) am Telefon über dieses eigenartige Phänomen berichten. Dort galt heuer erstmals die Regel: Handys nur vormittags erlaubt.
„Man hat“, sagt Magdalena, „viel mehr Freundschaften geschlossen, man redet mehr miteinander, tut mehr, man interagiert mehr. Man ist halt da.“
Magdalena war heuer das dritte Mal...
Kopf hoch
Warum wir unsere Handysucht auf dem Schirm haben sollten. Und wie wir davon wegkommen.
