Lello Dell’ Ariccia ist einer der letzten Holocaustzeugen. Weil ein paar Mutige ihrem Gewissen folgten, entgingen seine Eltern, sein Bruder und er dem sicheren Tod. Am frühen Morgen des 16. Oktober 1943 starteten die Deutschen im besetzten Rom eine ihrer berüchtigten „Aktionen“. Von den 1.023 jüdischen Hauptstadtbewohnern, die in Straßen und Häusern aufgegriffen und direkt nach Auschwitz deportiert wurden, kehrten nur 16 zurück. Unter den Ermordeten waren Lellos Großmutter, sein Onkel Amedeo und die siebenjährige Cousine Ada.
„Das Erzählen ist jetzt meine Hauptaufgabe“, sagt Dell’...
In Gottes Namen
Römische Klöster boten im Zweiten Weltkrieg Juden Zuflucht – unter den Rettern waren auch Nonnen aus Südtirol. Ein Kapitel aus dem neuen Buch von Helmut Luther.
