Es war das Jahr 2015, als Alois Lageder zu seinem Sohn Clemens sagte: Ich übergebe dir den Betrieb. Bis dahin hatte sich der Sohn von den Reben ferngehalten, vorgegeben, Wirtschaft zu studieren und war bei Soziologie gelandet.
Das Gespräch zwischen Vater und Sohn fand in Frankfurt statt. Der Sohn sagte: „Cool, aber ich muss das erst lernen.“ Und so zog sich der Alte, heute 75, schrittweise aus dem Betrieb zurück, hielt aber die Kontakte zu den Bauern, die die Trauben liefern – „Winzerpartner“ heißen sie heute.
Clemens Lageder, jetzt 37, kam zurück, zehn Jahre lang war er weg...
