Die erste Corona-Welle steckt den Betreibern der Südtiroler Seniorenwohnheime noch in den Knochen. Das Virus fegte im Winter und Frühjahr wie ein Sturmwind durch die Heime, sorgte für abgeriegelte Strukturen, große Einsamkeit und für eine erhöhte Sterberate. Als geradezu traumatisch erwiesen sich Situationen, in denen es Angehörigen aufgrund der Schutzmaßnahmen nicht möglich war, sich von sterbenden Familienmitgliedern zu verabschieden. Südtirol war dabei kein Sonderfall, vielmehr europäischer Durchschnitt.
Im überregionalen Kontext gab es jedoch eine Ausnahme. Auf der...
