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Hoch hinauf
Der Obstanbau drängt in die Höhe – und verändert damit das Landschaftsbild. Nun will die Landespolitik dem Trend Einhalt gebieten.
Markus Larcher | 25. Sep 2019 | ff 39/2019
Die Obstplantagen wandern immer weiter in die Höhe – und beginnen das Landschaftsbild auch über 1.000 Metern mitzuprägen. Oben: Obstwiese in Vöran (samt „Fotovoltaik-Plantage“). Unten: Kirschplantage im Martelltal. Der Trend, die Obstanlagen vollständig einzunetzen, nimmt zu.

Foto: Alexander Alber

Man sieht sie immer öfter auch dort, wo bislang Wiese und Weide das Landschaftsbild dominierten. Sie stehen auf dem Tschöggelberg, im Münster- und Passeier-
tal, in Berggemeinden wie Aldein oder Truden in Südtirols Süden oder hoch im Norden; auf der Malser Haide haben sie inzwischen gar die sogenannte Bunker-Linie durchbrochen, jene virtuelle Linie zwischen den Bunkerbauten oberhalb von Mals, mit der Mussolini-Italien einst Front gegen vermeintliche Aggressoren machen wollte.

Es ist unübersehbar geworden: Vor allem Wein- und Apfel-
anbau drängen immer weiter in die Höhe. Nicht...

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