„Ich arbeite, zumindest gefühlt, mehr als je zuvor“, sagt Siegfried Unterberger. Vor drei Jahren befand sich der Meraner Unternehmer und Kunstsammler (77) in einem lebensbedrohlichen Zustand: Operation, Komplikationen, künstliches Koma, Intensivstation – vier Monate Krankenhaus. „Maschinen“, erzählt er, „haben mich am Leben gehalten. Ich habe nur mehr davon geträumt, wieder so weit zu kommen, dass ich mich alleine im Bett umdrehen kann.“
Die Reha daheim bestand im Bau einer Modelleisenbahn – ein Hobby seit der Kindheit. Drei Monate lang ging er jeden Tag in das Zimmer, das er dafür...
