Im Gastgewerbe wurde letzthin, vor allem bei den Essensbetrieben, eine Preissteigerung von acht bis zehn Prozent vermeldet. Wenn man auf einer Berghütte in den ladinischen Dolomiten (wie z. B. auf der Puezhütte) aber für einen einfachen Teller Spaghetti mit Ragù und einen Radler (0,3 l) jetzt 21,50 Euro verlangt, anstatt vorher 14 Euro, so ist das nicht mehr nur eine Preissteigerung von 8 bis 10 Prozent, sondern ein „Wucher“ von 35 Prozent. Und da sollen die Leute noch freudig zukehren und die „zukünftige“ Aussicht genießen?
Gregor Beikircher, Brixen
