Als Hannes Hoelzl als Junge mit seiner Tante in den Wald ging, brachte sie ihm bei, den Vögeln zuzuhören. Er musste still sein und die Ohren groß machen, um die Vogelstimmen voneinander zu unterscheiden. Etwas von diesem Wissen ist ihm bis heute im Gedächtnis geblieben, auch wenn er neue Töne nicht mehr im Wald, sondern im Computer sucht. Und die Ohren macht er noch immer groß, um Neues zu hören: oder vielleicht auch nur den Wald in der Nähe seiner Wohnung in Berlin zu belauschen oder einen Ast, der gerade bricht.
„Den Vögeln zuhören“, sagt er, „war der Grundstein meiner heutigen...
