(rm) Es klingt wie ein Schildbürgerstreich: Die Landesabteilung für Arbeit leidet selbst an einem akuten Arbeitskräftemangel. Angestellte, die eigentlich Arbeitslose vermitteln sollen, kommen mit ihrer Arbeit nicht nach, da sie jeweils mehr als tausend Arbeitslose zu betreuen haben. Das ist paradox. Und kein Ruhmesblatt für die öffentliche Verwaltung.
„Um die Betreuungsrelation zu verbessern, haben wir im Sommer zehn Arbeitssuchende aufgenommen – brauchen würden wir mindestens doppelt so viele“, erklärt Walter Niedermair vom Amt für Arbeitsmarktbeobachtung. Für ihn ist klar: „Es...
