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Glückliches Scheitern
Die Herdenschutzhunde Rocky und Rambo sind Philipp Bertagnollis letzte Hoffnung gegen die Wolfsrisse gewesen. Das sollte sich als Irrtum herausstellen.
Andrej Werth | 22. Sep 2021 | ff 38/2021
Auf Arbeit (links): Die silanischen Schäferhunde Athena und Gina haben die Hoffnungen von Philipp Bertagnolli erfüllt. Beim Kuscheln (rechts): Rocky und Rambo sind auf den Menschen geprägt. „Wir habe sie zu viel verpoppelt.“

Foto: Privat - Alexander Alber

Spätestens Ende Juni war für Philipp Bertagnolli klar, das wird nichts. Es war gerade einmal eine Woche her, dass er die 110 Passeirer Gebirgsziegen, die ihm und einem Freund gehören, auf die Soyalm im Martelltal gebracht hatte. Kurz nach dem Almauftrieb musste er sich eingestehen, sein Experiment war gescheitert.

Bertagnolli hatte große Hoffnungen auf Rocky und Rambo gesetzt; die beiden Herdenschutzhunde hätten die Ziegenherde den Sommer über vor Wölfen beschützen sollen. Die Hunde waren seine Antwort auf die in Südtirol zunehmenden Wolfsrisse. Maremmani Abruzessi wie Rocky und...

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