FILM – „NOTTURNO“ VON GIANFRANCO ROSI:
(gm) Der Bub zeigt auf die Zeichnungen an der Wand. „Da“, sagt er, „haben die vom Islamischen Staat den Leuten den Kopf abgeschlagen.“ Die Kinder haben das Grauen, das sie erlebt haben, in die Freiheit mitgenommen.
Die Szene ist eine der eindringlichsten im neuen Dokumentarfilm von Gianfranco Rosi, 57. In „Notturno“ (Filmclub Bozen) bewegt sich der Regisseur entlang der Grenzen im Nahen Osten, Syrien, Irak, Iran, Kurdistan, einer Region, die von Bürgerkrieg, Vertreibung und Gewalt gekennzeichnet ist. Ursprünglich, daher der Titel,...
