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Politik ist nicht alles
Mit Roland Tinkhauser verlässt einer der profiliertesten Abgeordneten den Landtag. Weil ihn seine Partei nicht mehr will. Und auch weil er selbst andere Prioritäten setzt.
„Ich gehe nun mit ein bisschen Wehmut. Auch weil ich noch einige mir wichtige Projekte umsetzen wollte.“ Roland Tinkhauser

Foto: Alexander Alber

Er ist sonst nicht so der sentimentale Typ. Roland Tinkhauser, 43, denkt meistens rational. Er kennt sich aus mit Zahlen, ist ein guter Verhandler, Fakten sind ihm näher als Verschwörungstheorien.

Heute aber, am Montag dieser Woche, muss er einmal tief durchatmen. Er sitzt in seinem Büro im Landtag, das er in den nächsten Tagen anfangen wird zu räumen. Wehmut? Ja, ein bisschen packt ihn nun die Wehmut, die vergangenen zehn Jahre sind nicht spurlos an ihm vorübergegangen.

Zehn Jahre. So lange saß er für die Freiheitlichen im Landtag. Damals, als er anfing, war alles von...

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