Auf engstem Raum, bei unmenschlichen Temperaturen und mit Schultasche in den Bus gequetscht: Alltag für viele Schüler.
Nach bloß einer halben Schulwoche ist für mich klar, dass die Verkehrspolitik der Stadt Meran große Schwächen aufweist. Immerzu wird einem geraten, der Umwelt zuliebe mit dem Bus zu fahren, doch von der Verkehrslogistik wird man als Schüler mit Füßen getreten: Verkehrsbehindernde Baustellen gibt es nur während der Schulzeit, im Sommer, während der Tourismushauptsaison, wäre dies undenkbar. Die unvorteilhafte Inneneinteilung der Busse verschlingt noch dazu Unmengen an Platz.
Etwas muss sich ändern, seien es nun mehr Busse auf viel befahrenen Linien oder eine bessere Handhabung der Baustellen, denn das Gesamtbild, wie ich es in den letzten Tagen erfahren durfte, ist auf allen Linien enttäuschend.
Matthias Staffler, Lana
