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Eine Frage der Ehre
Wer für die Volkspartei kandidiert, braucht eine dicke Brieftasche. Und starke Nerven.
Soll die Edelweiß-Partei weiter blühen, müssen die künftigen Kandidaten kräftig in die Brieftasche greifen.

Foto: Alexander Alber

Fragt man Albert Wurzer, ob er so ein Schlaumeier sei, holt er tief Luft und sagt betont freundlich: „Ich lasse mich von niemandem einen Schlaumeier nennen, schon gar nicht vom Obmannstellvertreter.“ Irgendwo zwischen Bruneck und Bozen sortiert der Abgeordnete kurz seine Gedanken, um dann am Telefon spitz anzumerken: „Ich frage mich allerdings schon, wer hier die wirklichen Schlaumeier sind.“
Ausgangspunkt für die ganze Schlaumeierei ist ein Artikel im Tagblatt der Südtiroler vom vergangenen Freitag. Es ging darin um Bankgarantien, Bürgschaften und Parteiabgaben, es war darin auch viel...

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