Alle Jahre wieder lässt sich das gleiche Schauspiel beobachten: Steigen im Sommer die Temperaturen, erwacht auch die Klimaerwärmung aus ihrem kommunikativen Winterschlaf. Im Winter ist es easy; weniger Minusgrade sind doch angenehm, an schneearme Winter haben wir uns sowieso längst gewöhnt. Aber der Sommer ist schwierig. Im Sommer werden die Probleme sichtbar, die großen Waldbrände, die galoppierende Gletscherschmelze, die rekordheißen Meerestemperaturen oder die wiederholten Unwettereinsätze der Feuerwehr. Aber trotz dieser neuen Regelmäßigkeit ist heuer etwas anders.
Zuerst war es...
Es ist alles gesagt. Oder doch nicht?
Der Klimawandel ist der Menschheit scheinbar egal. Sind wir deswegen dumm und faul? Ein Gastkommentar von Georg Niedrist.
