Es war nicht besonders schlau, schon beim ersten Kennenlerngespräch mit Rosemarie De Mario die Karten auf den Tisch zu legen. Unser Plan: beim wöchentlichen -Tango-Abend in der Meraner Wandelhalle auch ohne Vorkenntnisse mitzumachen. Die Begleiterin, zwar keine Tanguera (wie die weiblichen Anhänger dieser Freizeitbeschäftigung genannt werden), aber eine versierte Tänzerin, werde die Sache schon deichseln. Dachten wir.
Doch De Mario setzte eine bedauernde Miene auf: „Das geht leider nicht. Die Leute wollen tanzen.“ An der Art, wie De Marios Augenbrauen nach oben zuckten, war...
